Cerri, Cajetan (1826-1899), Schriftsteller

Cerri Cajetan, Schriftsteller. * Bagnolo b. Brescia, 26. 3. 1826; † Karlsbad, 27. 5. 1899. Kam 1839 (ohne die dt. Sprache zu beherrschen) in ein Konvikt nach Wien, bereits 1845 erschien sein erstes dt. Gedicht. 1847 war er in Oberitalien, 1848 wieder in Wien, trat in den Staatsdienst ein, einige Zeit Prof. der italien. Sprache am Wr. Konservatorium, zuletzt Sektionsrat im Min. des Äußeren; redigierte die Grazer Damenztg. „Iris“.

W.: Hrsg. mehrerer Smlgn. lyrischer Gedichte in dt. und italien. Sprache; Gottlieb, ein Stilleben, 1871; Sturm u. Rosenblatt, dram. Dichtung, 1872.
L.: Giebisch-Pichler-Vancsa; Nagl-Zeidler 3, S. 229f.; Kosch, Theaterlexikon; Wurzbach; Biogr.Jb.; ADB.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 2, 1954), S. 140f.
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