Dallago, Carl (1869-1949), Schriftsteller und Philosoph

Dallago Carl, Lyriker und Philosoph. * Bozen, 14. 1. 1869; † Innsbruck, 18. 1. 1949. Sollte Kaufmann werden; lebte lange Zeit am Gardasee, 1922–26 in Verona, dann in Mieming in Nordtirol beim Landesamt tätig, Wandlung vom Lyriker zum Phil.; sehr naturverbunden, Aphorismen im Geiste Nietzsches und Whitmans, 1910–26 zahlreiche Veröffentlichungen im „Brenner“.

W.: Gedichte, 1900; Ein Sommer, 1901; Der Süden, 1903; Spiegelungen, 1903; Geläute der Landschaft, 1906; Ein Mensch, 1909; Versuch einer Übertragung von Laotses Taoteking, 1921; Der große Unwissende, 1924; Mensch und Dasein, 1930.
L.: G. Bitter, C.D.s Werk, sein geistiger Gehalt und seine künstlerische Ausdrucksform, Diss. Wien, 1937; J. Haller, C.D., sein Schrifttum als Tat zum Anschluß an das Gesetz, in: Veröffentl. d. Mus. Ferdinandeum, 1937; Schlern, 1949, S. 79f.; Nagl-Zeidler 4, S. 1311.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 2, 1954), S. 167
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