Donath, Eduard (1848-1932), Chemiker

Donath Eduard, Chemiker. * Wsetin, 8. 12. 1848; † Brünn, 30. 5. 1932. Stud. in Wien und war kurze Zeit in der Praxis tätig. Er wirkte dann als Ass. am Techn. Institut in Brünn, an der landwirtsch.-chem. Versuchsanstalt in Wien, an der Montanist. Hochschule in Leoben und habil. sich an der Techn. Hochschule in Brünn, wo er 1888 ao. Prof. und 1890 o. Prof. der chem. Technologie wurde. Hofrat, Dr. techn. h. c. und Dr. mont. h. c. Arbeitete auf dem Gebiete der chemischen Technologie und der technisch-chemischen Analyse, widmete sich besonders der Chemie und Geologie der Kohlen und verfaßte zahlreiche wiss. Abhandlungen und Aufsätze.

W.: Monographie der Alkoholgärung als Einleitung in das Studium der Gärungstechnik, 1874; Die Beheizung unserer Wohnung, 1895; Die Prüfung der Schmiermaterialien, 1897; Das Wollfett (gem. mit B. M. Margosches), 1902; Zug und Kontrolle der Dampfkesselfeuerung, 1902; Der Graphit. Eine chemisch-technische Monographie, 1904; Österreichs Anteil an der Entwicklung der chemischen Industrie, 1905; Technische Ausnützung des atmosphärischen Stickstoffes (gem. mit K. Frenzel), 1907; Lehrbuch der Spiritusfabrikation, 1908; Ersatz des H2S in der mineralchemischen Analyse, 1909; Flüssige Brennstoffe, 1914; etc. Zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften.
L.: Österr. Chem.Ztg. 35, 106; Poggendorff 3–6.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 3, 1956), S. 195
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