Eberle, Joseph; Ps. Edgar Mühlen (1884-1947), Journalist und Schriftsteller

Eberle Joseph, Ps. Edgar Mühlen, Journalist und Schriftsteller. * Ailingen b. Friedrichshafen (Bodensee), 2. 8. 1884; † Salzburg, 12. 9. 1947. Sohn eines Guts- und Mühlenbesitzers, stud. in Freiburg i. Br., Tübingen, Straßburg und Berlin, 1911 Dr.phil., 1913 Redakteur der „Reichspost“, 1918 Hrsg. der Wochenschrift „Das Neue Reich“, 1925–40 der Wochenschrift „Schönere Zukunft“, nach deren Verbot von den Nationalsozialisten verhaftet, lebte er seit 1944 im Bregenzerwald. Trat temperamentvoll für Katholizismus, Legitimismus, Sozialreform und eine verantwortungsbewußte Presse ein.

W.: Die Ideenlehre Bonaventuras (Diss.), 1911; Großmacht Presse, 1912, 2. Aufl. 1920; Die Überwindung der Plutokratie, 1918; Schönere Zukunft (Aufsätze), 1918; Zertrümmert die Götzen, 1918; De profundis, 1921; Das Los der christl. Presse im Dritten Reich, 1945; Der Weg ins Freie, 1946; Erlebnisse und Bekenntnisse, 1947; Unser Weg zur Kirche (Religiöse Selbstzeugnisse berühmter Konvertiten), 1947; Die Bibel im Lichte der Weltgeschichte und Weltliteratur, 1949.
L.: Die Furche vom 27. 10. 1947; Wort und Wahrheit, 1947, S. 633ff.; Kosch, Literaturlex.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 3, 1956), S. 208f.
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