Fabbroni, Giovanni Valentino Mattia (1752-1822), Politiker und Physiker

Fabbroni Giovanni Valentino Mattia, Politiker und Physiker. * Florenz, 13. 2. 1752; † Florenz, 17. 2. 1822. Als Anhänger des Großherzogs Peter Leopold und dessen Vertrauter, wurde F. nach Paris und London gesandt, um für das Gabinetto di fisica, das später Mus. wurde, physikalische Instrumente zu erwerben. 1798 nahm F. als Vertreter Toskanas am Kongreß in Paris, der sich mit der Einführung des metrischen Systems beschäftigte, teil. 1802 zum Hon. Prof. in Padua ernannt, wurde F. 1803 Dir. der Regia Zecca (Münzamt) und 1804 Mitgl. der Finanzdeputation. 1806 übernahm er als Dir. die Leitung des physik. Mus. in Florenz. Unter Napoleon war F. Mitgl. der legislativen Körperschaft in Paris und vertrat das Departement Arno. Nach dem Sturz Napoleons kehrte er nach Florenz zurück.

W.: Scritti di pubblica economia di G. F., 4 Bde. 1847/48.
L.: A. Lombardi, Elogio del cav. G. F. 1837 (Werksverzeichnis); G. Mondaini, G. F., 1897; Enc.It.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 3, 1956), S. 279
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