Falke von Lilienstein, Hans Frh. (1862-1932), Schriftsteller

Falke von Lilienstein Hans Frh., Dichter und Schriftsteller. * Wien, 24. 9. 1862; † Graz, 24. 2. 1932. Absolv. das Stiftsgymn. in Kremsmünster, stud. Jus in Wien, trat 1884 in den Gerichtsdienst; nach Verwendungen in Steiermark, im Küstenland und in Klagenfurt Hofrat des Oberlandesgerichtes in Graz. Langjähriger Schriftleiter der Ztg. des steir. Sängerbundes. Behandelte in Epen und Erzählungen vorwiegend das Leben des Alpenvolkes.

W.: Der Novize von Kremsmünster (Epos), 1890; Fischer Menis, ein Sang aus den Bergen, 1892; Pfarrer Habermann (Epos), 1893; Fiat lux, ein Sang aus junger Vergangenheit (Epos), 1894; Wie’s kommt, gereimte Geschichten, 1902; Nach Brauch und Recht. Dorfgeschichten aus Oberösterreich, 1907; Unholde. Würzburger Historie aus dem 17. Jh.; Wer soll es sein. Eine schmerzlose Geschichte aus der Nachkriegszeit, 1926; Mein Volk. Des Deutschen Heldensang, 1929.
L.: Grazer Tagespost, Abendbl. vom 24. 2. 1932; M.Pr. vom 25. 2. 1932; Brümmer; Giebisch-Pichler-Vancsa; Kosch, Literaturlex.; Kürschner, Nekrolog, 1936.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 3, 1956), S. 284f.
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