Frankl, Pinkas Fritz (1848-1887), Rabbiner

Frankl Pinkas Fritz, Rabbiner. * Ung. Brod (Uherský Brod, Mähren), 28. 2. 1848; † Johannisbad (Lázně Janské, Böhmen), 22. 8. 1887. Stud. am jüd.-theolog. Seminar in Breslau, 1875 Sekretär bei der israelit. Allianz in Wien, wo er auch wiss. Studien über das Karäertum machte. 1877 wurde F. Rabbiner der jüd. Gemeinde in Berlin und Doz. für mittelalterl. jüd. Literatur und Homiletik. 1882 bis 1886 mit Graetz Hrsg. der von Z. Frankel (s. d.) 1851 begründeten „Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums“.

W.: Ein neutazilitischer Kalam aus dem 10. Jh., 1872; Studien über die Septuaginta und Peschita zu Jeremia, 1873; zahlreiche Zeitungsartikel.
L.: ADB.; Jüd. Lex.; Univ. Jew. Enc.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 4, 1956), S. 346
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