Freindaller, Franz Seraph. Jos. (1753-1825), Schriftsteller

Freindaller Franz Seraph. Jos., Can. reg., Schriftsteller. * Ybbs (N.Ö.), 2. 2. 1753; † Vöcklabruck, 29. 12. 1825. Trat 1770 in das Stift St. Florian ein, 1777 Priesterweihe, wirkte dann in der Seelsorge; 1792–1803 Prof. für Dogmatik an der theol. Lehranstalt in Linz, 1806 Stadtpfarrer in Vöcklabruck, 1812 Dechant und Distriktschulinspektor. F., der eine Berufung an die Univ. Wien und in das Salzburger Domkapitel ablehnte, verfaßte mehrere latein. und dt. Werke und Aufsätze. Sein großes Verdienst besteht in der Herausgabe der „Theol.-prakt. Monatsschrift“ (1802–21, 34 Bde.).

W.: Romani presbyteri (uti videtur) fragmentum acephalum de canone divinorum novi foederis librorum . . ., 1803; Handbuch zur gleichförmigen Erteilung des sechswöchentl., in den k. österr. Staaten beim Übertritt zu einer tolerierten Confession gesetzlich vorgeschriebenen Religionsunterrichtes etc., 1813; Vertraute Reden an junge Diener der Kirche, 1817; etc.
L.: B. Černik, Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österr., 1905; W. Dannerbauer, Hundertjähriger General-Schematismus des geistl. Personalstandes der Diözese Linz 1785–1885, 1889; Ausstellung zur Vierhundertjahrfeier des Gymn. Linz, 1952; Krackowizer; Buchberger; ADB.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 4, 1956), S. 356
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