Ganser, Anton (1835-1906), Philosoph und Schriftsteller

Ganser Anton, Philosoph und Schriftsteller. * Wien, 26. 1. 1835; † Graz, 5. 10. 1906. Längere Zeit im Bankwesen in Wien tätig, widmete er sich dann philos. Stud. und dichter. Arbeiten. Als Philosoph war er ein Epigone des transzendentalen Idealismus. In anderen wiss. Arbeiten beschäftigte er sich mit Problemen der Schule und des Geldwesens.

W.: Alles reale Sein beginnt als Akt eines intelligenten Wollens, 1888; Das Ende der Bewegung (Kosmogonie), 1888; Die Freiheit des Willens, die Moral und das Übel, 1891; Der reine Gottesbegriff und dessen Wichtigkeit, 1892; Die Wahrheit, 1890. – Die Valutaregulierung in Österreich-Ungarn, 1892; Schule und Staat, 1892; Das Weltprinzip und die transzendentale Logik, 1897. – Aus drei Dezennien, Gedichte, 1885.
L.: N.Fr.Pr. vom 6. 10. 1906; Eisler 3. S. 754.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 5, 1957), S. 402
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