Geldern Egmond zu Arcen, Gustav Gf. (1837-1915), Feldzeugmeister

Geldern Egmond zu Arcen Gustav Graf, General. * Schloß Wildthurn (Niederbayern), 23. 3. 1837; † Wien, 1. 10. 1915. Sohn des bayr. Kämmerers Karl Theodor Graf G.; absolv. die Genieakad., trat 1857 in die Armee ein, 1864 im Geniestab, 1866 Hptm. Studienreisen nach Deutschland, Frankreich, Belgien; 1876 Mjr. und Geniechef in Wien; 1881 Genie-Dir. in Klagenfurt, Befestigungsbau-Dir. in Malborghet und Flitsch, 1883 Genie-Dir. in Krakau, 1887 Leiter der Abt. für Transaktionsangelegenheiten in Wien, 1889 Geniechef des I. Korps, 1894 Kmdt. der 49. Inf.Brigade, 1895 Kmdt. der 25. Inf.-Truppendiv., 1895 FML und Präs. des techn. Milit.-Komitees; 1903 Gen.-Genieinspektor, FZM und Geh. Rat. 1908 wurde sein Vorschlag zur Reorganisation des Geniestabes genehmigt.

W.: Entwurf einer Befestigungsanlage am Isonzo; Detailprojekte für Befestigungen bei Malborghet und Flitsch; Projekte für den Bau neuer Wiener Kasernen und Milit.-Etablissements; Konstruktionen der Kriegsbaukunst. Mitredakteur: Feldtaschenbuch über den Genie- und Pionierdienst, 1881.
L.: Wr.Ztg. vom 2.10.1915; K. A. Wien.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 5, 1957), S. 419f.
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