Goiginger, Ludwig (1863-1931), Feldmarschalleutnant

Goiginger Ludwig, General. * Verona, 11. 8. 1863; † Neustift b. Graz, 28. 8. 1931. Wurde 1884 nach der Geniekadettenschule Lt. im 2. Geniergt., 1890 dem Generalstabe zugeteilt, 1893 in das Korps übernommen, dem er bis zum GM (1912) angehörte. 1906–08 wirkte er als Adjoint militaire in Skopje und erwarb sich Verdienste um die Bekämpfung des mazedon. Bandenunwesens. Im Weltkriege 1914–18 gehörte er (seit 1917 FML) zu den hervorragendsten Truppenführern. 1914 als Brigadier und Divisionär in Rußland, 1915 in Italien, 1916 in Rumänien, seit 1917 wieder in Italien (Ende 1917 Korps-Kmdt.) und gegen Ende des Krieges als Kmdt. des 18. Korps im Ornesabschnitt (Westfront) erwarb er sich einen fast legendären Namen. Neben anderen Auszeichnungen erhielt er den Maria-Theresien-Orden und die Goldene Tapferkeitsmedaille für Offiziere.

W.: Betrachtungen über die anfänglichen Operationspläne der Mittelmächte, in: Milit. wiss. Mitt., 1927.
L.: N.Fr.Pr. vom 27. 8. und 17. 9. 1931; K.A. Wien.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 6, 1957), S. 20f.
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