Grosz, Wilhelm (1894-1939), Komponist und Pianist

Grosz Wilhelm, Komponist und Pianist. * Wien, 11. 3. 1894; † New York, 10. 12. 1939. Schüler F. Schreckers und G. Adlers, 1920 Dr.phil. Nach einjähriger Tätigkeit als Dirigent an der Oper in Mannheim kehrte er nach Wien zurück und lebte hier als Komponist und Begleiter verschiedener Künstler; seit 1927 arbeitete er auch für eine Berliner Schallplattenges.; 1933/34 Kapellmeister an den Kammerspielen. Er ging später über London nach den Vereinigten Staaten.

W.: Opern: Sganarell, op. 15; Achtung, Aufnahme! op. 25, 1930; Spiel mit Musik; St. Peters Regenschirm, op. 38; Tanzspiel: Der arme Reinhold, op. 17; Ballett: Baby in der Bar, 1928; Bühnenmusik zu F. Werfels „Spiegelmensch“, op. 12, und „Bocksgesang“, zu G. Hauptmanns „Die versunkene Glocke“, op. 35, sowie zu „Three for a Song“, op. 31; Film- und Hörspielmusik; Symphon. Variationen; Symphon. Tanz für Klavier und Orchester; Orchesterlieder; Streichquartett; 2 Violinsonaten; „Jazzband“ für Klavier und Violine; „Fairy Tales“, Kantate für Gesang, Streichquartett und Harfe; Klavierwerke; Liederzyklen; etc.
L.: Grove; Riemann.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 6, 1957), S. 79
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