Gschwari, P. Cölestin (Georg) (1823-1847), Schriftsteller

Gschwari P. Cölestin (Georg), O.S.B., Dichter. * Meran (Südtirol), 25. 3. 1823; † ebenda, 8. 5. 1847. Sohn eines Müllers, besuchte das Gymn. der Benediktiner in Meran und stud. dann Phil. in Trient und in Innsbruck, wo er dem Kreis um A. Flir (s. d.) angehörte. 1844 trat er in das Benediktinerstift Marienberg (Vinschgau) ein und stud. dann Theol. in Brixen. G. schrieb idealist. und gefühlvolle Lyrik nach dem Vorbild von Novalis, G. Schwab und Uhland.

W.: Gedichte, hrsg. von I.V. Zingerle, 1848, 2. Aufl. 1888 (mit biograph. Einleitung).
L.: Burggräfler, n. 5 und 6, 1888; Brümmer; Giebisch-Picher-Vancsa; Kosch, Literaturlex.; Nagl–Zeidler–Castle 2, S. 650, 3, S. 460; ADB.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 7, 1958), S. 98
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