Haanen, Cecil(ius) van (1844-1914), Maler

Haanen Cecil(ius) van, Maler. * Wien, 16. 11. 1844; † Wien, 24. 9. 1914. Stammte aus einer alten holländ. Malerfamilie, Sohn des Folgenden. Erhielt seine Ausbildung in München, Antwerpen und Karlsruhe; lebte dann meist in Venedig und stellte das Volksleben dieser Stadt in zahlreichen Genrebildern dar. In den letzten Lebensjahren konnte H. wegen eines Augenleidens nicht mehr arbeiten. Seit 1896 Künstlerhausmitgl. Der zeichnerische Nachlaß ist als Stiftung von L. Mannaberg in der Albertina in Wien.

W.: Die Perlenarbeiterinnen, 1876; Der verliebte Schuster, 1883; etc.
L.: N.Fr.Pr. vom 28. 9. 1914; Wr.Ztg. vom 29. 9. 1914, 1. 6. und 4. 11. 1955; Geschichte der Stadt Wien, N.R. 7/2, 1955; L. Hevesi, Österr. Kunst im 19. Jh., 1903; Thieme–Becker; Bénézit 4; Ausstellungskatalog der Albertina Wien, 1955.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 7, 1958), S. 116
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