Hämmerle, Casimir (1847-1920), Mundartschriftsteller und Lehrer

Hämmerle Casimir, Mittelschullehrer und Mundartdichter. * Lustenau (Vorarlberg), 28. 9. 1847; † Wien, 5. 2. 1920. Kam mit 15 Jahren als „Tafeldecker“ zu den Jesuiten nach Feldkirch, wo ihm auch das Gymnasialstud. ermöglicht wurde. Fortsetzung dieser Stud. in Innsbruck und Wien. Wurde in Wien seßhaft und Prof. für Dt. und Geschichte an der Frießschen Militärvorbereitungsschule in Wien. Hier war er auch Obmann der „Vorarlberger in Wien“. Die Verbindung mit den Landsleuten brachte ihn zur Mundartdichtung. Den eigentlichen Anlaß gab der Vorarlberger Mundartdichter Gabriel Ludwig Seeger.

W.: Gesamter Nachlaß, in: Feierabend, Beilage zum Vorarlberger Tagbl. vom 12. 2. 1921.
L.: Feierabend, Beilage zum Vorarlberger Tagbl. vom 28. 2. 1920, vom 12. 2. 1921, vom 1. 3. 1930; M. Bilgeri, Das Vorarlberger Schrifttum und der Anteil des Landes am dt. Geistesleben, in: Heimatkunde von Vorarlberg, 1936, H. 10, S. 108; A. Schwarz, Heimatkunde von Vorarlberg, 1949, S. 431; W. Lingenhöle, Geschichte der Vorarlberger Mundartdichtung, Diss. Innsbruck, 1949, S. 167 ff.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 7, 1958), S. 135
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