Hammer, Wilhelm Arthur (1871-1941), Schriftsteller

Hammer Wilhelm Arthur, Dichter und Schriftsteller. * Wien, 4. 7. 1871; † Wien, 12. 4. 1941. Sohn eines Bahnbeamten; stud. in Wien Germanistik und Romanistik, wirkte 1895–1932 als Prof. für dt. und franz. Sprache und Literatur im Mittelschuldienst. H. vertrat als Lyriker und Epiker eine christlichnationale Romantik. Als Schriftleiter des Scheffel-Bundes gab er zeitweilig das „Scheffel-Jahrbuch“ und den „Scheffel-Kalender“ heraus.

W.: Gedichtreigen, 1900; Vogelsang (Märchen aus dem Wr. Walde), 1900; Ada Christen, ausgewählte Werke, 1911; Robert Blum, 1912; Festbuch zum 65. Geburtstag O. Kernstocks, gem. mit E. Aschauer, 1913; Aus der Kriegszeit (Gedichte), 1915; Döblinger Idyll, 1917; Gabe (Ausgewählte Gedichte), 1921; Döbling (Eine Heimatkunde), mit anderen, 1922; Wenn der Tag sich neigt... (Ausgewählte Dichtungen), 1931; etc.
L.: Brümmer; Giebisch–Pichler–Vancsa; Kosch; Nagl–Zeidler–Castle 4, S. 2152; Wer ist’s? 1935.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 7, 1958), S. 165
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