Harpf, August (1861-1925), Chemiker

Harpf August, Chemiker. * Graz, 27. 5. 1861; † Příbram (Böhmen), 3. 3. 1925. Stud. an der Techn. Hochschule in Graz und an der Univ. in Bern. Ing. chem., 1892 Dr.phil., 1887–91 in Deutschland in der Praxis und 1891–95 Ass. für Chemie an der Bergakad. in Leoben. 1895 Hon. Doz., 1899 ao. Prof. und 1903 o. Prof. für allg. metallurg. und analyt. Chemie und Probierkunde an der Bergakad. in Příbram. 1900 Priv. Doz. für Technol. der Papierstoffe, später auch für chem. Großindustrie anorgan. Stoffe an der Dt. Techn. Hochschule in Prag. Nach dem Ersten Weltkriege war H. auch Prof. für allg. Chemie für Bergleute und Chemie des Erdöls an der Dt. Techn. Hochschule in Prag. 1916 Hofrat. Arbeitete insbesondere auf chem.-technolog. und zellulosetechn. Gebiete.

W.: Flüssiges Schwefeldioxyd, 1900; Wandtafeln für den Unterricht in der allg. Chemie und ehem. Technol. mit Erläuterungen, 1899–1908; Publikationen in Fachz.
L.: Österr. Chemikerztg. 28, S. 44; Chemikerztg. 49, S. 244; Montanist. Rundschau 17, 1925, S. 196; Montan Ztg. 32, 1925, S. 106; Die k. k. Dt. Techn. Hochschule in Prag 1806–1906, hrsg. von F. Stark, unter Mitwirkung von W. Gintl und H. Grünwald, 1930, S. 390.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 7, 1958), S. 190
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