Hein, Sigmund (1868-1945), Lepidopterologe

Hein Sigmund, Lepidopterologe. * Freiwaldau (Jeseník, österr. Schlesien), 6. 2. 1868; † Wien, 16. 12. 1945. Nach Besuch der Kadettenschule in Liebenau Berufsoff., 1905 Hptm. Nach dem Ersten Weltkrieg als Obst. i.R., ließ er sich in Linz nieder, wo er Vorsitzender der entomolog. Arbeitsgemeinschaft war. Wechselnde Garnisonen — Sandschak Novipazar, Graz, Marburg a. d. Drau, Görz, Imst, Jungbunzlau, Cavalese, Olmütz — ermöglichten H., aus den verschiedensten Gebieten der österr.-ung. Monarchie eine reichhaltige Kollektion von Schmetterlingen zusammenzutragen. H. betrieb auch die Aufzucht von Schmetterlingen mit Erfolg. Sein besonderes Interesse galt den Geometriden und hier wieder der Gattung Tephroclystia.

W.: Aufsätze in: Jahresberr. des Wr. Entomologen-Ver. 22, 1911 und in: Z. des österr. Entomologen-Ver. 5, 1920, 11, 1926, 13, 1928, 14, 1929, 18, 1933, 20, 1935 und 21, 1936.
L.: Z. der Wr. entomolog. Ges. 30, 1945, S. 59–61 (mit Werksverzeichnis); Jb. des Oberösterr. Musealver. 93, 1948, S. 104 f. (mit Werksverzeichnis).
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 8, 1958), S. 246
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