Herrmann, Karl (1882-1934), Komponist und Musiklehrer

Herrmann Karl, Komponist und Pädagoge. * Wien, 23. 8. 1882; † Wien, 2. 11. 1934. Begann mit 22 Jahren mit intensivem Musikstud.; Schüler von N. Duesberg (Klavier), Vizehofkapellmeister J. Böhm (Orgel), M. Jentsch, K. Lafite und O. Müller (Theorie). 1911/12 war H. als Theorielehrer an der Schule August Duesberg, seit 1914 als Leiter einer eigenen Musikschule tätig. Mitgl. des österr. Musikpädagogenverbandes, der österr. Musiklehrerschaft, des Welt-Musik- und Sangesbundes, des österr. Komponistenbundes, des dt. österr. Autorenverbandes. Gründer und 1. Präs. des Wr. Tonkünstlerver.

W.: Oper, op. 63 (unvollendet); 2 Symphonien, op. 52, op. 58; Ballade für Streich-Orchester, op. 76; Ballade für Orchester, op. 93; Suite für Orchester, op. 103; Stücke, op. 113; Präludium für Orchester, op. 118; Scherzo, op. 121; Adagio für Streichorchester, op. 122; Klavierkonzerte; Kammermusik.
L.: Müller; Riemann.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 9, 1959), S. 292
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