Hoch, Karl (1846-1928), Lehrer und Chemiker

Hoch Karl, Schulmann und Chemiker. * Wien, 21. 10. 1846; † Wien, 1. 4. 1928. Stud. Chemie und Physik an der Techn. Hochschule Wien und an den Univ. Wien, Leipzig und Graz. Nach Ablegung der Lehramtsprüfung aus Chemie und Physik in Graz (1870) unterrichtete er 1870/71 an der Realschule in Klagenfurt, 1871–73 war er Ass. am Chem. Laboratorium der Univ. Wien, 1873–76 Mittelschullehrer an der Realschule Wien VII., 1876–82 in Bielitz, 1882–1908 in Wien IV., Gründer und Vizepräs. des „Ferienhortes für Wr. Mittelschüler“ in St. Wolfgang und des Ferienheims in Steg am Hallstätter See. 1903 Schulrat, 1926 Hofrat. Veröffentlichte Arbeiten über Chemie.

W.: Die chem. Wirkungen des galvan. Stromes, in: Jahresber. der Staatsrealschule Bielitz, 1878; Die Chinaalkaloide und deren Derivate, in: Jahresber. der Realschule Wien IV., 1883; Neubearb. von: A. Kauer, Elemente der Chemie, 9. Aufl. 1895.
L.: R.P. vom 10. und 11. 4. 1928; Jahresber. der Staatsrealschule in Bielitz, 1878, 1883; Jahresber. der Oberrealschule Wien IV., 1883, 1909; Jahresber. des Ver. Ferienhort, 1928.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 9, 1959), S. 342
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