Höhnel, Wilhelm Gotthelf (1871-1941), Maler

Höhnel Wilhelm Gotthelf, Maler. * Linz a. d. Donau, 19. 3. 1871; † ebenda, 31. 3. 1941. Sohn des Malers Friedrich Romilo H. (s. d.); die Mutter ermöglichte ihm durch Fortführung des väterlichen Betriebes die Ausbildung bei F. Seebacher in München, von dem er an die dortige Akad. d. bild. Künste empfohlen wurde. H. stud. vor allem bei L. Braun und H. v. Zügel Tiermalerei und kehrte 1892 nach Linz zurück, wo er 1900 die Leitung des Familienbetriebes übernahm, daneben aber weiterhin künstlerisch tätig war.

W.: Totes Pferd, 1916; Pferd im Stall, Zugpferde, Drei Hühner in der Wiese, Schimmel, alles Öl, Stadtmus. Linz; Ansichten von Alt-Linz, Wandgemälde im Vereinshaus in Linz; etc.
L.: Tagespost vom 18. 3. und 1. 4., Welt und Heimat vom 22. 3., Linzer Volksstimme vom 2. 4. 1941; Bergland, Jg. 6, 1924; Die Weltkunst 16, n. 19/20 vom 10. 5. 1942, S. 6; O. Jungmair, Oberösterr. Kunstleben 1851–1931 (80 Jahre Oberösterr. Kunstver.), 1931, S. 114; Meister der Heimat, Katalog Linz 1949, S. 8; 100 Jahre Malerei-Anstrich W. H., Linz 1955; Krackowizer; Vollmer.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 9, 1959), S. 358f.
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