Hopfner, P. Isidor (1858-1937), Schriftsteller und Germanist

Hopfner P. Isidor, S.J., Dichter und Germanist. * Buch (Vorarlberg), 8. 5. 1858; † Wald a. Arlberg, 11. 8. 1937 (abgestürzt). Stud. Theol. und wirkte nach seiner Priesterweihe 1882 als Katechet in Dornbirn, trat jedoch 1884 in den Jesuitenorden ein, stud. Germanistik in Prag und wurde Prof. für Dt. und Italien. an der Stella Matutina in Feldkirch. Als Dichter in der klass. Tradition verbleibend, schuf er als Philologe wertvolle Untersuchungen zur Namenkunde von Vorarlberg.

W.: Der Wandel in den religiösen Anschauungen Manzonis, 1901; Brunellen (Ein Liederstrauß), 1905; Savonarola (Drama), 1908; Frohe Gesellen (Lieder), 1908; Die Namen Vorarlbergs auf der neuen Landkarte, 1911; Vom Untersberg (Erzählungen), 1911; Das kelt. Ara in Flußnamen, 1915; Sonntagsgedanken, 1916; Die Vorarlberger und Liechtensteiner Ortsnamen auf der neuen Schulkarte, 1928; Vorarlbergia sacra, 1928; Kelt. Ortsnamen der Schweiz, 1931; etc.
L.: R.P. vom 17. 8. 1937; Kosch; Nagl–Zeidler–Castle 4, S. 1518; Jesuitenlex.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 10, 1959), S. 415
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