Hoppe, Paul (1869-1933), Architekt

Hoppe Paul, Architekt. * Wien, 31. 5. 1869; † Wien, 26. 3. 1933. Der Großvater Anton H., 1780–1859, war seit 1828 in Wien konzessioniert und der ausführende Baumeister J. Kornhäusels. Paul, der ältere Sohn des Baurats Theodor H., war seit 1897 selbständiger Architekt und wirkte auch als Honorardoz. an der Techn. Hochschule in Wien. Er arbeitete gelegentlich mit seinem jüngeren Bruder Emil H. (* Wien, 2. 4. 1876) zusammen, einem Schüler Otto Wagners, der seit 1903 selbständig war und in Verbindung mit den Wagner-Schülern M. Kammerer und O. Schönthal zahlreiche Wr. Gemeindewohnbauten errichtete.

W.: Anton H.: Wohnhäuser in Wien: IV., Resselgasse 3–5 (Goldener Ochs), 1831; IV., Rechte Wienzeile 13 (Grünes Lamm), 1832; IX., Bergg. 17 (Philippinenhof), 1832; III., Beatrixg. 20, 1833; IV., Rechte Wienzeile 37 (Zum grauen Haus), 1833; II., Praterstr. 10 (Zum Füchsel), 1834; IV., Viktorg. 17 (eigenes Haus H.s), 1834; VIII., Schlösselg. 5 (Zur hl. Barbara), 1834; IV., Karolineng. 8 und 32, 1836; IV., Taubstummeng. 5 (Stöckel mit got. Fenstern), 1837; II., Ferdinandsstr. 16–20, 1838; VIII., Fr.-Schmidt-Platz 7, gem. mit I. Ram, 1839. — Paul H.: Artilleriekaserne, Kaiser-Ebersdorf, N.Ö.; Tabakfabrik, Stein, N.Ö.; Frauenerwerbver., Wien IV., Wiedner Gürtel, gem. mit Emil H. — Emil H.: Gemeindebauten: Wien XVI., Sandleiten, 1924–27, XI., Rinnböckstr./Zippererstr., 1931–33; Umbau des Kugelhauses I, Am Hof, 1934.
L.: O. Wittenhofer, Die Fassade des Wr. Wohnhauses in der 1. Hälfte des 19. Jhs., Diss. Wien, 1948; R. Wagner-Rieger, Das Wr. Bürgerhaus des Barock und Klassizismus, 1957; Jb. der Ges. österr. Architekten, 1910, S. 46, 48; Jb. der Wr. Ges., 1929; R. Schmidt, Das Wr. Künstlerhaus 1861–1951, 1951, S. 218, 267, 269; Dehio, Wien; Die bild. Kunst in Österr. 6; Thieme–Becker (Emil H.).
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 10, 1959), S. 417
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