Horwitz, Karl (1884-1925), Musiker

Horwitz Karl, Musiker. * Wien, 1. 1. 1884; † Salzburg, 18. 8. 1925. Stud. an der Univ. Wien, Schüler G. Adlers (s.d.), 1906 Dr.phil. Nachdem er vier Jahre Privatunterricht bei A. Schönberg erhalten hatte, wirkte er ab 1908 als Kapellmeister zuerst an kleineren Bühnen, 1911–14 am Dt. Landestheater in Prag. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Wien, sich nur seinen Kompositionen widmend.

W.: Sinfon. Ouvertüre, op. 5, 1922; Streichquartett, op. 6; Vom Tode, 3 Gesänge für Bariton und Orchester, op. 8; Der Totengräber von Feldberg, (Text von J. Kerner), op. 10; 2. Streichquartett, op. 11; Lieder, op. l, 2, 3, 4, 7, 9. Hrsg.: Wr. Instrumentalmusik vor und nach 1750, gem. mit K. Riedel, in: Denkmäler der Tonkunst in Österr., Bd. 15, 1914.
L.: Riemann; Thompson.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 10, 1959), S. 431f.
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