Hostasch, Josef; Ps. Julius Horst (1864-1943), Schriftsteller

Hostasch Josef, Ps. Julius Horst, Bühnenschriftsteller. * Innsbruck, 12. 11. 1864; † Wien, 12. 5. 1943. Sohn eines Bankbeamten; besuchte das Gymn. und lebte dann als freier Schriftsteller. Er verfaßte, teils allein, teils mit anderen, an die hundert Possen, Schwänke, Lustspiele, Volksstücke, Operettenlibretti etc., die zumeist in Wien viel gespielt wurden.

W.: Man lebt ja nur einmal, 1900; Die wahre Liebe ist das nicht, 1901; Die blaue Maus, 1908; Die Welt ohne Männer, 1909; Der Himmel auf Erden, 1909; Der Schrei nach dem Kind, 1914; Eheurlaub, 1917; Das Lumpenparadies, 1919; Adieu Mimi, 1926; Der Schlüssel zum Paradies, 1931; etc.
L.: Giebisch–Pichler–Vancsa; Kosch; Nagl–Zeidler–Castle 4, s. Reg.; Wer ist’s? 1911.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 10, 1959), S. 434
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