Jenikowsky, Franz (1880-1948), Bautechniker

Jenikowsky Franz, Techniker. * Wien, 25. 11. 1880; † Wien, 14. 2. 1948. Stud. 1900–05 an der Techn. Hochschule Wien, 1906 als Aushilfstechniker beim Bau der II. Wr. Hochquellenleitung in Göstling a. d. Ybbs, 1910 Bauadjunkt beim Straßenbau der Gemeinde Wien, 1914–21 Betriebsleiter der II. Wr. Hochquellenleitung in Wildalpen (Stmk.), 1921–26 Bauleiter für die Wasserkraftwerke Opponitz und Gaming, 1927–38 Bauleiter bei den Städt. Wasserwerken der Gemeinde Wien, wo er besonders die schwierigen Umbauten des langen Henndorfer Stollens der II. Hochquellenleitung in vorbildlicher Weise durchführte. 1938–45 Leiter des Tiefbauamtes in der Baudion. des Stadtbauamtes in Wien. Hier wirkte er vor allem für die Erbauung des Notwasserwerkes in Nußdorf, das für die Wasserversorgung Wiens in den Kriegs- und Nachkriegszeiten von großer Wichtigkeit wurde. 1929 Dr.techn.

W.: Über den Bau von Wasserführungs-Freispiegelstollen in den der Trias angehörigen Randgebirgen der nördlichen Kalkalpen, in: Z. des österr. Ing.- und Architektenver., H. 9/10, 13/14, 1927; Über den Bau von Wasserleitungsstollen, in: Z. des österr. Ver. von Gas- und Wasserfachmännern, H. 3, 1928; etc.
L.: Gas, Wasser, Wärme, April 1948; Mitt. M. Jenikowsky, Wien.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 3 (Lfg. 12, 1962), S. 104f.
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