Kästner, Josef Viktor (1828-1857), Mundartschriftsteller

Kästner Josef Viktor, Mundartdichter. * Kerz (Cârta, Siebenbürgen), 1. 1. 1828; † Hermannstadt (Sibiu, Siebenbürgen), 29. 8. 1857. Sohn des evang. Pfarrers von Neudorf; verlebte im Pfarrhaus, das in die Ruinen der Zisterzienserabtei S. Maria de Candelis eingebaut war, seine Jugend. Stud. 1845–47 in Hermannstadt Jus, trat dann in den Verwaltungsdienst, 1852 in den Finanzdienst. Dichtete als erster in sächs.-altenburg. Dialekt.

W.: Zusammenstellung der geschichtlichen Daten über die Kerzer Abtei, in: Bll. für Geist Gemüth., Jg. 1851, S. 137 f.; Sächs. Gedichte, 1862; Smlg. sächs. Sprüche und Redensarten (ungedruckt); etc.
L.: Nagl–Zeidler–Castle 2, S. 659; Trausch; F. Schön, Geschichte der dt. Mundartdichtung, Tl. 3, 1931, S. 43; Wurzbach (* 1826); ADB.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 3 (Lfg. 12, 1962), S. 170
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