Kahrer, Max (1878-1937), Maler

Kahrer Max, Maler. * Temesvár (Timişoara, Rumänien), 8. 7. 1878; † Klosterneuburg (N.Ö.), 5. 10. 1937. 4 Jahre hindurch Schüler der Wr. Akad. der bild. Künste unter F. Rumpler, dann 1913/14 in München; schließlich in Klosterneuburg ansässig, wo er die dortige Künstlervereinigung begründete. Von einer kräftigen, aber etwas grellen Malerei vor 1900, vollzog sich bei K. ein Wandel zu dünnfarbig hellgrauen Landschaften, kühlen und einsamen Stimmungen, gesehen im Hochgebirge und an oberösterr. und bayr. Seen, schließlich in anspruchslosen Motiven in den Donaugegenden, die er sowohl im Hagenbund als auch in anderen Ausst. in Wien zeigte.

W.: Madonnentriptychon, 1912; Waldlichtung, 1917; Herbstbukett, 1924; Der Lassingfall, 1927; Selbstbildnis, 1927; etc.
L.: The Studio 35, 1905; Die christliche Kunst, Jg. 10, 1913/14, S. 50; Donauland I/2, 1917/18; Der getreue Eckart, Jg. 5, 1928, H. 12; Thieme–Becker.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 3 (Lfg. 12, 1962), S. 176
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