Klee, Hermann (1820-1894), Maler und Photograph

Klee Hermann, Maler und Photograph. * Wien, l. 2. 1820; † Wien, 15. 11. 1894. Stud. an der Akad. der bildenden Künste in Wien und bei A. Calame in Genf. Nach Reisen durch die Alpen, die Schweiz und Italien ließ er sich als Landschaftsmaler in Wien nieder, wo er vor 1861 auch noch als Porträtphotograph tätig war. K. stellte Landschaften in Öl, Aquarell und Sepia in München (1850, 1869) und Wien (1850–59) aus und war seit 1861 Mitgl. der Ges. bildender Künstler, Künstlerhaus.

W.: Ölgemälde: Mühle in O.Ö., Ruine Senftenberg, 1851; Dorf an der Donau, Waldende an der Donau, Die Ruine von Paestum, 1853; Abgebrannte Schiffsmühle, 1857; Aquarelle: An der Straße nach Bern, Schloß Chillon, etc., 1850; Partie bei Senftenberg, 1851; Partie aus Millstatt, Aus der Umgebung von Marienbad, Wildbach, etc., 1852; An der Küste von Neapel, Regenlandschaft, Landschaft aus Savoyen, etc., 1856; Sumpfpartie bei Lundenburg; Donauarm mit Schiffspferden; Am Genfer See, etc., 1858; Wilddiebe, etc. 1859; Sepiazeichnungen: Eine Mühle bei Gent, 1851; Sumpf im Gebirge, Eichen, 1858; Bleistiftaquarell: Bauernhof in St. Michael-Eppan, Hist. Mus. der Stadt Wien.
L.: Eisenberg, 1893, Bd. 1; Thieme–Becker; Wurzbach; R. Schmidt, Das Wr. Künstlerhaus 1851–1951, 1951; Jb. der Bilder- und Kunstblätterpreise 2, 1911; Kataloge von Ausst.: Österr. Kunstver. Wien 1850 ff.; Künstlerhaus 1861 ff. (besonders 1872), München 1850 und 1869 (Glaspalast).
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 3 (Lfg. 14, 1964), S. 375
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