Klimke, P. Friedrich (1878-1924), Theologe und Philosoph

Klimke P. Friedrich, S. J., Theologe und Philosoph. * Golleow (Golejów, preuß. Schlesien), 8. 6. 1878; † Rom, 9. 1. 1924. Nach Abschluß der Gymnasialstud. trat er 1897 in die galiz. Provinz der Ges. Jesu ein. Er stud. Phil. in Neu-Sandez (Galizien) und Valkenburg (Holland), Theol. in Krakau. Drei Jahre unterrichtete er am Gymn. in Chyrow (Galizien). Nach seiner Priesterweihe (1911) machte er in Krakau weitere philosoph. Stud. Ab 1914 war er ebendort Prof. für Phil. 1918 wurde er als ao. Prof. für christliche Phil. an die Univ. Innsbruck, 1920 als Prof. für Geschichte der Phil. an die Gregoriana in Rom berufen. Neben seinen Vorlesungen nahm er auch in zahlreichen Vorträgen und Publ. zu philosoph. Problemen Stellung.

W.: Teorya paralelizmu psychofizycznego (Theorie des psychophys. Parallelismus), 1906; Wspólczesne swiatopoglady (Zeitgenöss. Weltanschauungen), 1907; Agnostycyzm (Agnostizismus), 1908; Der Mensch. Darstellung und Kritik des anthropolog. Problems in der Phil. W. Wundts, 1908; Pragmatyzm i modernyzm (Pragmatismus und Modernismus), 1909; Darwin i jego dzielo (Darwin und sein Werk), 1910; Der Monismus und seine philosoph. Grundlagen, 1911, 4. Aufl. 1919; Die Hauptprobleme der Weltanschauung, 1911, 5. Aufl. 1924; Monist. Einheitsbestrebungen und kath. Weltanschauung, 1912; Monismus und Pädagogik, 1917, 2. Aufl. 1918; Institutiones Historiae Philosophiae, 1923; etc. Zahlreiche Beitrr. in verschiedenen Z.
L.: Gregorianum (Rom), 1924; Buchberger.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 3 (Lfg. 15, 1965), S. 407
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