Klinkosch, Carl (1797-1860), Silberschmied

Klinkosch Carl, Silberschmied. * Wien, 1797; † Wien, 14. 10. 1860. Übernahm 1821 die von seinem 1782 aus Prag nach Wien eingewanderten Vater, Josef C. K. (1765–1815), 1802 gegründete Silberschmiedewerkstätte, die er in den folgenden zehn Jahren zur angesehensten Wiens machte. K. assoziierte sich 1831 mit St. Mayerhofer, mit dem er die bis dahin in Österr. nicht gepflegte Plattierarbeit aufnahm und weitere Vergrößerungen der Fa. durchführte. K., 1831 k.k. Hofplattierer, 1837 Hofsilberarbeiter und 1848 Hptm. der Bürgergarde, zog sich 1851 aus der Fa. zurück.

L.: Thieme–Becker; Die Industrie Österr., 1898; Großind. Österr., Bd. 2, S. 398 f.; Slokar, S. 503; W. Pauker, Der neue Leopoldischrein des Stiftes Klosterneuburg, 1936, S. 40 f.; R. Feuchtmüller — W. Mrazek, Kunst in Österr. 1860–1918, 1964, S. 95, 120; Mitt. H. Rieß, Wien.
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 3 (Lfg. 15, 1965), S. 412
<=  S. 1 =>
<=  S. 1 =>