Knopp, József (1825-1899), Maler

Knopp József, Maler. * Budapest, 1825; † ebenda, 13. 7. 1899. Ab 1844 Schüler der Wr. Akad. der bildenden Künste, 1847 an der Münchner Akad., doch 1848 kehrte er in die Heimat zurück, wo er Marienbilder für Regimentsfahnen und Porträts malte. Ab 1860 auch als Schildermaler, ab 1870 nicht mehr künstler. tätig. Sein Sohn Imre K. (* Pest, 29. 12. 1867) wurde nach Stud. in Pest, Weimar und Paris zu einem bekannten Maler von Genrebildern in damals üblicher Realistik. Er unterhielt gem. mit S. Bihari bis 1907 eine Privatmalschule in Budapest.

W.: József K.: Selbstbildnisse, 1847, 1856, 1868; Der betende Eremit, 1851; Studienkopf, 1852; Imre K.: Der Flickschuster; Letzte Stiche, 1895, Privatbesitz New York; Hl. Cäcilie, 1896, Galerie Szegedin; Frauenbildnis, 1905; Sonntagshaube, 1906, Galerie Steinamanger; Die Waitzner-Straße, Der Jesuiten-Steg, beide Städt. Mus. Budapest; etc.
L.: Magyar Génius, 1896, S. 12–13; Művészet, 1912, S. 166, 1913, S. 94–100; Művészeti Lex., 1937; Thieme–Becker; Das geistige Ungarn, Bd. 2, 1918; Wurzbach.
(Wacha)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 4 (Lfg. 16, 1966), S. 1f.
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