Kobé, Julius (1880-1948), Maler

Kobé Julius, Maler. * Klagenfurt, 5. 4. 1880; † Wien, 6. 12. 1948. Sohn eines Lederhändlers; besuchte die Gewerbeschule und arbeitete zuerst bei seinem Vater, dann als Industriezeichner; stud. an der Akad. der bildenden Künste in Wien und wirkte nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Holland, Italien und Griechenland. Sein Bruder Albin K. (1884–1963), der 1913 in Wien ein Photoatelier eröffnete, machte sich als Photograph mit künstler. Gestaltungskraft hauptsächlich durch Porträtstudien einen Namen.

W.: Untergegangene Schiffe im Hafen von Durazzo, Aquarell, 1917; Holländ. Familie in ihrem Heim, 1923; Sklavenmarkt in Marrakesch, 1930; Sonnige Häuser auf Mykonos, 1937; Selbstporträts, 1925, 1929, 1947; zahlreiche Porträts; Tierbilder; etc.
L.: Mitt. M. Kobé, Wien.
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PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 4 (Lfg. 16, 1966), S. 5
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