Koeck, Georg (1826-1895), Maler

Koeck Georg, Maler. * Innichen (Südtirol), 8. 4. 1826; † Wien, 6. 1. 1895. Autodidakt, wandte er sich nach Abschluß der jurist. Stud. an der Innsbrucker Univ. der Malerei zu und arbeitete hauptsächlich als Landschafts- und Porträtmaler (Porträts zahlreicher Tiroler Politiker und Gelehrter). 1869 übersiedelte er nach Wien, wo er zeitweise als Zeichenlehrer beschäftigt war und sich verschiedentlich künstler. betätigte. U. a. lieferte er Entwürfe für kunstgewerbliche Arbeiten (Paramente), führte 1885–87 ein Relief der Schweiz aus und war als Restaurator tätig (Patronatskirche Rappoldskirchen, N.Ö.; Zeichnung zur Wiederherstellung der roman. Krypta, Stiftskirche Innichen).

W.: Selbstbildnis, 1852, Bildnis C. Sweth, 1866, Blick ins Stubaital, 1862, alle im Tiroler Landesmus. Ferdinandeum, Innsbruck; etc.
L.: Curriculum vitae, Manuskript im Tiroler Landesmus. Ferdinandeum, Innsbruck, FB 9583; Tiroler Stimmen, 1866, S. 352, 1868, n. 2, S. 180; Tiroler Bote, 1895, n. 43; Thieme–Becker; A. Mayr, Admont, 1932, S. 48 ff.; Mitt. Pfarramt Innichen, Südtirol.
(Weingartner)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 4 (Lfg. 16, 1966), S. 29
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