Komenda, Anton (1795-1879), Musiker und Lehrer

Komenda Anton, Musiker und Lehrer. * Raabs a. d. Thaya (N.Ö.), 18. 1. 1795; † Klosterneuburg (N.Ö.), 9. 1. 1879. Konnte wegen eines Unfalles (Verlust eines Auges) nicht den Priesterberuf ergreifen und wurde daher Musiker und Lehrer. 1810 war er Lehrer in Horn, 1811 Schulgehilfe in Klosterneuburg, 1819 hier Stiftsorganist, 1820 Lehrer an der Stiftshauptschule, 1822 erster Präparandenlehrer und Stifts-Musikmeister für die Chorsänger. 1847 wurde er von seinen Ämtern krankheitshalber enthoben und lebte dann als Pensionist in Klosterneuburg.

W.: Kirchenkompositionen; 2 Messen, 1 Requiem, 3 Vespern, 8 Alma Dei, 7 Ave Regina, 1 Regina coeli, 1 Salve Regina, 1 De profundis, 2 Libera, Grabgesänge (Manuskripte im Stift Klosterneuburg).
L.: Ms. für Theater und Musik, 1855, S. 621; Eitner; Fétis; Riemann; Wurzbach: Kosch, Das kath. Deutschland.
(Antonicek)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 4 (Lfg. 17, 1967), S. 99
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