Konti, Isidor (1862-1938), Bildhauer

Konti Isidor, Bildhauer. * Wien, 9. 7. 1862; † USA, 1938. 1877–82 Schüler der Wr. Akad. der bildenden Künste (allg. Bildhauerschule), 1882–87 an der Spezialschule bei K. Kundmann. 1887 und 1889 Italienaufenthalte als mos. Stipendiat der Berliner Akad. Ab 1891 lebte K. in Chicago, für die dortige Weltausst. (1893) beschäftigt, und ging dann nach New York. Seine streng naturalist. Werke wurden vielfach auf Ausst. gezeigt, er selbst nahm eine führende Stellung unter den dt.-amerikan. Künstlern ein.

W.: Knabe auf der Lauer, 1889; Vier Allegorien der Musikgattungen am Musiktempel der panamerikan. Ausst. in Buffalo, 1901; McKinley-Denkmal, Philadelphia; Kriegerdenkmal, Yonkers, New York; Mitarbeit am Naval Arch in New York; verschiedene Brunnen und Denkmäler; Bauplastik.
L.: N. Fr. Pr. vom 13. 9. 1901; Kunst und Kunsthandwerk, Jg. 6, 1903, S. 244, Jg. 8, 1905, S. 466, Jg. 17, 1914, S. 143; The Studio 54, 1912, S. 197 ff.; International Studio 45, 1912, S. 198, 79, 1924, S. 58 ff.; Thieme–Becker.
(Wacha)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 4 (Lfg. 17, 1967), S. 110
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