Landau (Landa), Max (1873-1933), Schauspieler

Landau (Landa) Max, Schauspieler. * Minsk (UdSSR), 24. 4. 1873; † Veldes (Bled, Oberkrain), 9. 11. 1933 (Selbstmord). Erhielt seine Schauspielausbildung bei K. Arnau (s. d.) und debut. 1899 an verschiedenen Wanderbühnen, war dann in Hannover, von wo aus er an das Dt. Theater in Berlin und schließlich als erster Held und Liebhaber an das Breslauer Theater verpflichtet wurde, wo er auch das Sommertheater leitete. Zuletzt spielte er an verschiedenen Berliner Bühnen, u. a. auch am Kleinen Theater. Asta Nielsen entdeckte L. für den Film und drehte mit ihm bis 1914 7 Filme. Von 1921 bis zum Ende der Stummfilmzeit war L. auch als selbständiger Filmproduzent tätig.

Hauptrollen: Schmeltau (Moral); Dr. Zelter (Varieté); v. Ranken (Studentenliebe); etc. Filme: Englein, 1912; Die Suffragetten. 1913; Die weißen Rosen, 1916; Tragödie einer Frau, 1924; Soll man heiraten, 1926; etc.
L.: Kosch, Theaterlex.; L. Gesek–O. Wladika, Kleines Lex. des Österr. Films, in: Filmkunst, n. 22–30, 1959; Smlg. Mansfeld, Wien.
(Futter)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 4 (Lfg. 20, 1969), S. 426f.
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