Lanzedelly (Lancedelli), August (1845-1918), Lithograph

Lanzedelly (Lancedelli) August, Lithograph. * Wien, 1845; † Mauer b. Amstetten (N.Ö.), 19. 10. 1918. Sohn des Josef L. d. J. (s. d.), Enkel des Folgenden, Neffe des Lithographen und Zeichners Karl L. (s. d.); ursprünglich 1860/61 an der Modellierschule der Akad. der bildenden Künste in Wien, wurde er später Schüler seines Vaters und sein Nachfolger als Lithograph. Von ihm stammen Wr. Volks- und Genreszenen meist nach eigenen Vorlagen u. a. in Sepia und Feder.

W.: Episode im Jahr 1866 in Floridsdorf, Feder laviert, Praterszene, Bleistift, beide Hist. Mus. der Stadt Wien; Lithographien: Das Agnesbründl bei Sievering, Wr. Leben beim Sperl, Wr. Leben im Caffeehaus, alle ca. 1870, Vorlagen in lavierter Sepia, Hist. Mus. der Stadt Wien; Heimkehr vom Heurigen, Beim Heurigen, Vor dem Fürst-Theater im Prater, alle ca. 1880; etc.
(Schöny)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 5 (Lfg. 21, 1970), S. 22
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