Likoser von Sprengbrück, Josef (1839-1913), Generalmajor

Likoser von Sprengbrück Josef, General. * Laibach, 26. 2. 1839; † Wien, 11. 4. 1913. Nach Ausbildung in der Pionier-Schulkomp. in Tulln absolv. er 1856–59 die Genieakad. zu Klosterbruck bei Znaim, aus der er als Lt. zum Geniebaon. 12 ausgemustert wurde. Als solcher machte er den Feldzug von 1859 in Italien mit. 1866 zum Oblt. im Geniergt. 2 befördert, war L. während des Feldzuges als Baonsadj. in Verona eingeteilt, 1867 absolv. er den höheren Geniekurs in Wien, 1868 wurde er dem Geniestab zugeteilt und stand in der Folge bei verschiedenen Geniedion. in Verwendung. 1877 bei der Mil.-Baudion. in Budapest als Bauleiter und Planverfasser eingeteilt, 1880 kam er zur Truppendienstleistung als Komp.-Kmdt. zum Geniergt. 2, mit welchem er während der Aufstandsbekämpfung in der Herzegowina 1882 zu Straßenbauarbeiten herangezogen wurde. 1883 zum Mjr. und 1888 zum Obstlt. vorgerückt, wirkte L. in diesen Jahren als Baon.-Kmdt. in Krems und in Wien, 1889–91 Geniedir. in Triest, im Oktober 1891 Geniechef des 15. Korps in Sarajewo, 1892 Geniechef, 1894–97 Mil.-Baudir. beim Mil.-Kmdo. in Zara, 1897 GM und i. R. 1898 nob.

L.: Die Vedette vom 16. 4. 1913; Gatti, Bd. 1, S. 1017; Der oberste Kriegsherr und sein Stab, hrsg. von A. Duschnitz–S. F. Hoffmann, 1908, Generalität, S. 124; Wr. Genealog. Taschenbuch, hrsg. von H. v. Stratowa, Bd. 5, 1933, S. 84 f.; F. Kemenovic v. Belovar–K. F. Kurz, Geschichte der Pionierkadetten und deren Schulen, 1911, S. 160; K. A. Wien.
(Egger)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 5 (Lfg. 23, 1971), S. 213
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