Lorenz, Heinrich (1859-1945), Internist

Lorenz Heinrich, Internist. * Mies (Stříbro, Böhmen), 13. 4. 1859; † Graz, 25. 3. 1945. Sohn des Mieser Stadtarztes; stud. an den Univ. Prag, Wien (1884 Dr. med.) und Heidelberg. 1891 Habil. an der Univ. Wien, 1887–94 Ass. an der I. Med. Univ. Klinik Wien bei H. Nothnagel, 1894–1903 Primarius an der Internen Abt. des K. Franz-Josef-Spitals und am Allg. Krankenhaus in Wien. 1901 tit. ao. Prof. an der Univ. Wien. 1903 o. Prof. für Innere Med. an der Univ. Graz. 1922 Hofrat, 1930 em. L. war korr. Mitgl. der Ges. der Ärzte in Wien, Mitgl. der Dt. Ges. für innere Med. und der Dt. Naturforscher und Ärzte, Ehrenmitgl. des Naturwiss. Ver. Stmk.

W.: Untersuchungen über Acetonurie mit besonderer Berücksichtigung ihres Auftretens bei Digestionsstörungen, in: Z. für klin. Med., Jg. 19, 1890; Die Muskelerkrankungen, in: Spezielle Pathol. und Therapie, hrsg. von H. Nothnagel, Bd. 11, Abt. 3, Tl. 2, 1904; Erkrankungen des Magens, in: Hdb. der prakt. Med., 2. Aufl. hrsg. von W. Ebstein und J. Schwalbe, Bd. 2, 1905; Einige Erfahrungen über Darmerkrankungen bei der einheim. Amoeba coli, Verhh. des Kongresses für innere Med., 1908; Über eine eigenartige Form von Myositis fibrosa progrediens, in: Wr. klin. Ws., Jg. 21, 1908; etc.
L.: Österr. Hochschulztg. vom 1. 12. 1963; Fischer 2, S. 943; Kürschner, Gel.Kal., 1931–35; Eisenberg.
(E. Lorenz)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 5 (Lfg. 24, 1971), S. 316
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