Ludig, Emanuel (1853-1921), Lyriker und Erzähler

Ludig Emanuel, Lyriker und Erzähler. * Lutzmannsburg (Burgenland), 16. 11. 1853; † Wien, 8. 11. 1921. Ab 1864 in Ödenburg Schüler der evang. Lateinschule und der theolog. Lehranstalt, anschließend stud. er evang. Theol. an der Univ. Basel. 1876 wurde er Hauslehrer und dann Lehrer an der evang. Schule in Raab sowie Hilfsprediger des dortigen Bischofs. 1878 evang. Pfarrer in Kukmirn. 1899 übersiedelte L. nach Wien, wo er bis zu seinem Tode als Religionslehrer wirkte. L.s Schriften zeigen Überzeugungstreue, von starker persönlicher Eigenart geprägte geistige Haltung, erfüllt von echter Gläubigkeit.

W.: Gedichte, 1888; Gedichte, 1890, 2. Aufl. 1892; Schrift im Schnee (Erzählung), 1895.
L.: Brümmer; Giebisch–Gugitz; Giebisch–Pichler–Vancsa; Kürschner, 1898–1900; Szinnyei 8.
(Hanus)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 5 (Lfg. 24, 1971), S. 345
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