Mahnke, Karl (1764-1835), Maler und Lithograph

Mahnke Karl, Maler und Lithograph. * Wien, 1764; † Wien, 15. 6. 1835. Nach Absolv. der Wr. Akad. der bildenden Künste arbeitete M. hauptsächlich als Porträtist in Zeichnung und Aquarell (z.T. Miniatur) und war von Anfang an in der 1817 gegründeten lithograph. Anstalt von Kunike (s. d.) und L. Herr tätig. Einige seiner Porträtlithographien (im Stil von J. Lanzedelly d. Ä., s. d.) gehören zu den Inkunabeln der Lithographie.

W.: W. Korn, Aquarell, I. Duvivier, Federzeichnung, beide Hist. Mus. der Stadt Wien; C. Cleynmann, S. Schröder, I. Schuster, M. Korn, alle gestochen von D. Weiß, Vorlagen verschollen. Lithographien: Sennerin, nach C. L. Viehbeck, 1817; A. J. Frh. Stifft, 1818; R. Gfn. Rzewuska, M. A. Gfn. Alexandrowicz, J. Gf. Ossoliński, alle ca. 1820.
L.: Bénézit 5; F. H. Böckh, Wiens lebende Schriftsteller . . ., 1822, S. 267; H. Schwarz, Die Anfänge der Lithographie in Wien, phil. Diss. Wien, 1921, S, 210; A. Patuzzi, Geschichte Österr., Bd. 2, 1863; Amsler & Ruthardt, Auktionskatalog 66, Berlin, 1902, n. 1216; Gilhofer & Ranschburg, Lagerkatalog; Die Meister der Wr. Porträtlithographie, Wien, 1906, S. 28; Gilhofer & Ranschburg und I. Schwarz, Auktionskatalog, Smlg. G. Eissler, Wien, 1925, S. 28, n. 415.
(Schöny)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 5 (Lfg. 25, 1972), S. 414
<=  S. 1 =>
<=  S. 1 =>