Messer, Max (1875-1930), Schriftsteller

Messer Max, Schriftsteller. * Wien, 7. 7. 1875; † Wien, 25. 12. 1930. Stud. an der Univ. Wien Jus. 1899/1900 hielt er sich in München und Berlin auf, wo er sich bereits literar. betätigte. Nach Wien zurückgekehrt, beendete er sein Stud. und eröffnete als Hof- und Gerichtsadvokat eine Jurist. Praxis. M., Verfasser von philosoph.-ästhet. und biograph. Essays, gehörte dem Schriftstellerkreis „Junges Wien“ an. Seine Werke zeigen den Einfluß Schnitzlers. Mitarbeiter an der Z. „Die Zeit“.

W.: Die moderne Seele (Essay), 1899; Wr. Bummelgeschichten, 1900; Der Traum vom Weibe (Roman), 1900; Moderne Essays, 1901; Varieté des Geistes (Biograph. Essays), 1902; M. Stirner (Essay), 1906.
L.: N. Fr. Pr. vom 28. 12. 1930; Brümmer; Giebisch–Gugitz; Giebisch–Pichler–Vancsa; Nagl–Zeidler–Castle, Bd. 4, S. 1708, 1735; F. Wienstein, Lex. der kath. dt. Dichter . . ., 1899; Kosel.
(B. Stachel)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 6 (Lfg. 28, 1974), S. 242
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