Paintl, Paul (1862-1946), Bildhauer

Paintl Paul, Bildhauer. * Olmütz (Olomouc, Mähren), 15. 1. 1862; † Wien, 4. 4. 1946. Sohn eines Off.; stud. an der Wr. Akad. der bildenden Künste und war Schüler von Weyr. Barocke Plastiken nachempfindend, war er vor allem Schöpfer religiöser Motive. Viele seiner Werke sind den Bomben des Zweiten Weltkrieges und Umbauten der Nachkriegszeit zum Opfer gefallen.

W.: Gesang und Poesie, Kolossalfiguren, ca. 1890, 2 Pferdebändiger, Trainkaserne, alle Wien XII.; Kreuzwegstationen, Kaasgrabenkirche, Wien XIX.; Putten und Brunnen, Wintergarten des Erzbischöflichen Palais, Wien I.; Rosenkranzkgn., Pfarrkirche Wien-Hetzendorf; Bäckerschupfen, Relief, Hist. Mus. der Stadt Wien; Kriegerdenkmal, Spitz, NÖ; K. Josef am Pflug, Relief; etc.
L.: Die Furche vom 29. 3. 1947; Thieme–Becker; Eisenberg, 1893, Bd. 1; Kosel; H. Heller, Mährens Männer der Gegenwart, Tl. 5, 1892; Katalog der 3. Internationalen Kunstausst. Wien Künstlerhaus, 1894, S. 13.
(H. Schöny)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 7 (Lfg. 34, 1977), S. 290
<=  S. 1 =>
<=  S. 1 =>