Potpeschnigg, Heinrich (1847-1932), Pianist, Komponist und Zahnarzt

Potpeschnigg Heinrich, Zahnarzt, Pianist und Komponist. * Graz, 1. 8. 1847; † Graz, 1. 9. 1932. Sohn eines Advokaten, Enkel der Schauspielerin L. v. Holtei (s. d.); stud. an den Univ. Graz und Wien (1869/70) Med., 1871 Dr. med. (?). War dann als Zahnarzt in Graz tätig und widmete sich daneben der Musik. 1902–08 in Berlin lebend, unternahm er als Klavierbegleiter und Konzertpianist mehrere Reisen. P. war mit H. Wolf befreundet, dessen Schaffen er früh und intensiv förderte. Als Komponist stand er im Schatten Wolfs und Wagners.

W.: 2 Ländlerfolgen aus der Stmk.; Nun ist der Tag geschieden (Ritornell); etc. – Publ.: Erinnerungen an A. Bruckner, in: Musica divina 10, 1922; Konzerterinnerungen in: Tagespost (Graz) vom 9. 10. 1932; etc.
L.: Tagespost (Graz) vom 2. 9. 1932; H. Nonveiller, H. P. in seinem Verhältnis zu H. Wolf, in: Sängerztg. des Steir. Sängerhundes 4, 1924, n. 4. S. 5 f.; Riemann; Suppan; H. Wolf, Briefe an H. P., hrsg. von H. Nonveiller, 1923; F. Walker, H. Wolf, 1953, s. Reg.; H. Wolf, Briefe an M. Köchert, hrsg. von F. Grasberger, 1964, s. Reg.
(W. Suppan)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 8 (Lfg. 38, 1981), S. 233f.
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