Puchner, Karl (1813-1880), Mediziner und Schriftsteller

Puchner Karl, Mediziner und Schriftsteller. * Gröming b. Altenhof (OÖ), 23. 9. 1813; † Schwanenstadt (OÖ), 15. 2. 1880. Sohn eines herrschaftlichen Amtsschreibers; 1838 erlangte er das Diplom als Wundarzt und Geburtshelfer und war dann in Vöcklamarkt, Ebensee und ab 1842 in Schwanenstadt tätig. P.s Dialektgedichte zeichnen sich durch Humor, Urwüchsigkeit und gelungene Schilderung des Volkscharakters aus.

W.: Hötschnpötschn. Gedichte in ob der enns. Mundart, 1880, 4. Aufl. 1912; Gedichte, in: Volksausg. ausgewählter oberösterr. Dialectdichtungen, hrsg. von H. Zötl, A. Matosch und H. Commenda (= Aus dá Hoamát 1), 1888 (mit Biographie); Brennössl’n, Manuskript, Heimathaus Schwanenstadt, OÖ.
L.: Linzer Ztg. vom 15. 1. 1882; J. Hauer, Die Mundartdichtung in OÖ, in: Mitt. der Mundartfreunde Österr. 31, 1977, F. 3/4, S. 16; Brümmer; Giebisch–Gugitz; Krackowizer; Aus dá Hoamát, hrsg. von H. Zötl, A. Matosch und H. Commenda, 1, 1888, S. 186, 9, 1899, S. 129; Schwanenstadt einst und jetzt, 1927, S. 105 f.; H. Commenda, Meister der Mundart, 1948, S. 99.
(J. Hauer)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 8 (Lfg. 39, 1982), S. 323
<=  S. 1 =>
<=  S. 1 =>