Rabl, Karl (1787-1850), Wundarzt

Rabl Karl, Mediziner. * Kematen a. Innbach (OÖ), 20. 4. 1787; † Wels (OÖ), 26. 3. 1850. Entstammte einer weitverzweigten oberösterr. Ärztefamilie, Sohn eines Wundarztes, Großvater des Mediziners Hans R. (s. d.) und des Folgenden; begann seine Ausbildung als Baderlehrling in Kematen, stud. 1807–10 Med. an der Univ. Wien (1809 Mag. chir., 1810 Mag. obstet.) und war dann als Arzt (Wundarzt) in Pichl, St. Marienkirchen und Wels tätig. Seine Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1806–20 sind ein wertvoller Beitr. zur Kulturgeschichte seiner Zeit.

L.: R. Rabl, Anfänge, Ausbreitung und Werdegang der Ärztefamilie R. in OÖ, in: Jb. des Oberösterr. Musealver. 115, 1970, S. 181 ff.; E. Guggenberger, Oberösterr. Ärztechronik, 1962; Vom Baderlehrling zum Wundarzt. C. R., ein Mediziner im Biedermeier, hrsg. von G. Roth, 1971; R. Rabl, Die oberösterr. Ärztefamilie R. 1620–1970 (= Schriftenr. des Oberösterr. Musealver. 4), o. J., S. 23 ff., 41 ff.; UA Wien; Mitt. R. Rabl, Kiel, BRD.
(G. Roth)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 8 (Lfg. 39, 1982), S. 361
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