Rosner, Jehuda Segal (1879-1944), Rabbiner

Rosner Jehuda Segal, Rabbiner. Geb. Szered (Sered, Slowakei), 1879; gest. KZ Auschwitz (Oświęcim, Galizien), 28. 5. 1944. Stud. zunächst bei seinem Vater, Meir R., später in der Talmudlehranstalt in Preßburg (Bratislava). Nach seiner Heirat wohnte er einige Jahre in Kaschau (Košice) und unterstützte seinen Schwiegervater, Rabb. M. Jungreis. 1905 wurde R. als Rabb. nach Székelyhid (Šacueni) berufen und gründete dort eine eigene Talmudlehranstalt, die sich zu einer der größten und angesehensten in Siebenbürgen und Ostungarn entwickelte. In den 30er Jahren stud. dort mehr als 300 Schüler. R., ein sehr guter Pädagoge und Erzieher, verfaßte verschiedene Kommentare zur Bibel und zum Talmud, von denen die meisten nach seinem Tod von seinen Schülern veröff. wurden.

W.: Imrei Yehuda (Die Worte Jehudas), 1928, Neuaufl. 1969; Responsen zu den Festtagen, 1968; etc.
L.: A. Fuchs, Hungarian Yeshivot, 1978, S. 398 ff.
(Sh. Spitzer)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 9 (Lfg. 43, 1986), S. 261
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