Schimkowitz, Herbert (1898-1938), Maler und Graphiker

Schimkowitz Herbert, Maler und Graphiker. * Wien, 6. 2. 1898; † Graz-Kroisbach, 24. 8. 1938. Sohn des Folgenden; evang. AB; stud. 1919–21 manuelle Graphik an der Graph. Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, 1921–25 bei Ferdinand Andri; 1922–23 war S. als Volontär an der Wr. Akad. der bildenden Künste, 1924–28 als Reproduktionstechniker und künstler. Berater in der Österr. Staatsdruckerei tätig. Von 1928 an wirkte er als Lehrer, ab 1930 als Prof. an der Graph. Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, wo er 1937 Fachvorstand der I. Sektion wurde. S., der mit den Schriftstellern Bruno Brehm und Josef Weinheber befreundet war, schuf vor allem Holzschnitte, getönte Zeichnungen, Radierungen und Buchillustrationen, so u. a. für die Z. „Der getreue Eckart“.

W.: Alte Tore aus Österr., 1925 (Holzschnitt, 8 Tafeln, Text von B. Brehm); Th. Innitzer, 1933 (Radierung); A. Hitler, 1938 (Holzschnitt); J. Weinheber (Holzschnitt); usw. – Publ.: Wie ich wurde, was ich bin, in: Wr. Neueste Nachrichten vom 28. 8. 1927 (Beilage). Bearb.: C. Kampmann, Die Graph. Künste, 5. Aufl. 1932.
L.: Wr. Ztg. vom 27. 8. 1938; B. Brehm, in: Der getreue Eckart 13/2, 1936, S. 735ff., 16/1, 1938/39, S. 33ff.; A. Stiegler, in: Photograph. Korrespondenz 74, 1938, S. 204f.; B. Brehm, in: Der getreue Eckart 16/1, 1938/39, S. 33ff.; Bénézit; Fuchs, Geburtsjgg.; Thieme-Becker; Vollmer.
(A. Durstmüller)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 10 (Lfg. 47, 1991), S. 140
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