Schubert, (Franz) Karl (1795-1855), Maler, Kalligraph und Schreiblehrer

Schubert (Franz) Karl, Maler, Kalligraph und Schreiblehrer. Geb. Wien, 5. 11. 1795; gest. ebenda, 20. 3. 1855. Sohn von Franz Theodor, Bruder von Franz Peter, Vater von Ferdinand und Heinrich Karl S. (alle s. d.). S. stud. 1811–22 an der Wr. Akad. der bildenden Künste Landschaftsmalerei (1816 und 1817 Gundel-Preis für Landschaftszeichnen), ab 1822 beschickte er die Jahresausst. von St. Anna. Neben seiner Tätigkeit als Maler wirkte er auch als Schreibund Zeichenlehrer für Personen der Wr. Ges. Seine Bilder zeichnen sich durch bes. Sorgfalt aus.

W.: Blick auf Klosterneuburg, 1823 (Schubert-Geburtshaus, Wien); Dorfszene, 1829, Leopoldsberg, vom Kahlenberg aus gesehen, Hohlweg am Nußberg (alle Hist. Mus. der Stadt Wien, Wien); Naturstud. bei Sievering, 1840 (Kupferstichkabinett, Akad. der bildenden Künste, Wien); Baumgruppe an der Donau, 1853 (Kunsthaus Zürich); usw.
L.: Rathaus-Korrespondenz, 18. 3. 1957; Bénézit; Fuchs, 19. Jh.; Fuchs, Erg.Bd.; Thieme–Becker; Wurzbach; A. Martinez, Wr. Ateliers. Biograph.-krit. Skizzen 7, 1896, S. 63ff.; H. Rollett, Neue Beitrr. zur Chronik der Stadt Baden b. Wien 13, 1900, S. 8; H. Schöny, in: Jb. der Herald.-Genealog. Ges. „Adler“, F. 3, Bd. 9, 1978, S. 18f.; Schubert-Lex., hrsg. von E. Hilmar und M. Jestremski, (1997); Archiv der Akad. der bildenden Künste, Wien.
(H. Schöny)  
PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 11 (Lfg. 53, 1998), S. 275f.
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